In diesem Jahr ist durch Corona Vieles anders.

Wir hatten im Frühjahr „ganz normal“ unsere Kirchgeldbriefe verteilt und viele von Ihnen haben großzügig gegeben. Vielen Dank!
In diesem Jahr wollen wir keine "Kirchgelderinnerungen" verteilen, sondern jetzt um Unterstützung für ein Projekt in Tansania bitten, mit dem wir in unserer Gemeinde verbunden sind.
„Neema“ heißt das Projekt und das bedeutet in der Landessprache Kiswahili „Gnade“ oder „Glück“ und weist auf ein Leben mit neuer Zukunft und Hoffnung hin.
Dr. Mirjam Triebel arbeitet für dieses Projekt. Sie ist Neuropädiaterin, also Kinderärztin mit Facharzt für neurologische Erkrankungen von Kindern. Sie ist in Erlangen geboren. Als Mirjam ein Jahr alt war, ging die Familie nach Tansania in die Mission. Ihre Eltern sind später nach Erlangen zurückgekehrt und in die Markusgemeinde gekommen. So kam es zu dem Kontakt.

Hier finden Sie einen aktuellen Rundbrief von Dr. Mirjam Triebel zum Projekt.(bitte klicken)

In Tansania werden auch heute noch Kinder mit Behinderungen versteckt. Oft wissen nicht einmal die direkten Nachbarn etwas von der Existenz dieser Kinder.
Sie leben ohne jede Chance auf ein kindgerechtes Leben, eine Ausbildung oder eine spätere berufliche Tätigkeit. Die Möglichkeiten, die Rehabilitationsmaßnahmen bieten würden, sind kaum bekannt.
So hat sich „NeemaRehabilitation“ zum Ziel gesetzt, Menschen mit Behinderung Würde zu geben. Träger ist die anglikanische Kirche.
Zu Mirjam Triebels vielfältigen Aufgaben am Rehazentrum gehören vor allem die Begleitung und fachliche Weiterbildung der Mitarbeitenden. Aber auch außerhalb vom Zentrum führt sie Schulungs- und Aufklärungsprogramme bei Kooperationspartnern durch, damit die Arbeit weiter Kreise ziehen kann.
Daneben begleitet sie die Arbeit einer integrativen Kindertagesstätte, in der 36 Kinder mit einer vorrangig körperlichen Behinderung betreut und versorgt werden - revolutionär in Tansania!
Auch die Eltern werden begleitet, es gibt Eltern-Treffen zu Fach-Themen wie Epilepsie oder Physiotherapie.
Mindestens ebenso wichtig aber sind die vielen Gespräche mit mehr seelsorgerlichem Inhalt. Das Kind mit Behinderung ist keine Schande für die Familie, es hat seine eigene Würde und ist ein Kind Gottes wie du und ich!

Wenn Sie das Projekt unterstützen wollen, nutzen Sie unser Gemeindekonto mit dem Stichwort „Neema Tansania“
IBAN: DE58 7635 0000 0012 0011 52
Herzlichen Dank für jede finanzielle Unterstützung dieser Arbeit von Mirjam Triebel.
Lassen Sie uns mithelfen, ein wenig Glück und Zukunft zu geben.
Ihr Pfarrer Christian Sudermann